Der "Sellraintaler 24er" geht in die

4. Runde.

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News und Aktuelles der letzten Touren

11.03.2017

Ein Gipfel mit unscheinbarem Dasein

 

Das Nordwestplateau des Dachsteinmassivs, zwischen Hallstatt und den malerischen Gosauseen ist schon im Sommer nicht überlaufen. Oberhalb der weitläufigen Plankensteinalm erhebt sich die Hohe Scheibe (1659m). Ein Gipfel, welchem ich schon seit Jahren einen Besuch abstatten wollte. Dieses Wochenende war es endlich soweit und wir durften bei Kaiserwetter unsere Spuren durch die jungfräuliche Schneedecke ziehen. Einfach ein Traum! Überraschenderweise wartet der unscheinbare Gipfel mit einer phänomenalen Sicht auf die umliegende Gipfelprominenz auf. Eine klare Empfehlung unsererseits! Der Bericht samt Bilder ist >>>hier<<< verfügbar.

 

Lg. Das Schneeschuhteam

04.03.2017

4-Gipfel-Tour mit gratis Gesichtspeeling

 

Die Tour vom Pyhrnpass über die Hintersteineralm und den Geschwandgraben auf den Angerkogel (2114m) gehört zu den Winterklassikern im südöstlichen Teil des Toten Gebirges. Sie gilt im Normalfall als relativ lawinensicher und es ergeben sich für Gipfelsammler noch einige kurze Abstecher zu eher stillen, aber aussichtsreichen Gipfelzielen wie Bewurzkoppen (Gruberkoppen (1943m)), Schwarzkoppen (2035m) und den äußerst beliebten Nazogl (2057m). Jedoch gab es am heutigen Tage für alle Teilnehmer ein gratis Gesichtspeeling obendrauf. Orkanartige Sturmböen zogen über das Hochplateau hinweg, versetzten einen beinahe um einen Meter und spickten unser Gesicht mit winzigen Eiskristallen. Eine lässige Tour mit Verjüngerungskur, die für straffe junge Haut sorgte und bei jedem mit Sicherheit lange im Gedächtnis bleibt! Bericht samt Fotos gibt’s >>>hier<<< zum Nachverfolgen.

 

Lg. Die Teilnehmer  

25.02.2017

Ein weiterer einsamer Gipfel des Toten Gebirges

 

Kühfeld??? AHA! Wo ist denn der/das? Viele von euch kennen die von der Aiplhütte steil emporragenden, imposanten Felswände vom Vorbeigehen zum „Wintertrendberg“ Angerkogel (2114m). Genau dies sind die Südabstürze des Kühfeld’s (1923m). Eine überaus interessante Rundtour für die Besteigung des stillen Gipfels ergibt sich durch den steilen Kühfeldgraben im Aufstieg in Verbindung mit der normalen Winterroute durch den Gschwandgraben zurück zum Ausgangspunkt. Na, … habe ich euer Interesse erweckt? Dann könnt ihr die Runde >>>hier<<< bildlich nachgehen. Viel Spaß dabei!

 

Lg. Das Schneeschuhteam

17.-19.02.2017

Zu Gast auf der SüWie

 

SüWie??? Wie, Wo, Was? Die nette, urig geführte Südwiener Hütte (1802m) ist ein äußerst beliebter Stützpunkt und Nächtigungsdomizil für Schitouren- und Schneeschuhgeher in den Radstädter Tauern. Von ihr sind zahlreiche empfehlenswerte und vor allem aussichtsreiche Wintergipfelziele erreichbar. Diesen für mich noch unbekannten Fleck nahm ich bereits im Jahr 2015 schon einmal ins Visier. Doch leider machte mir damals der Wettergott einen gewaltigen Strich durch die Rechnung. Auch für dieses Wochenende prognostizierten die Wetterfrösche nur für den Sonntag herrliches Postkartenwetter. Was soll’s! Freunde des Alpenverein Gmunden samt einiger meiner treuen Bergbegleiter/innen ließen uns die Hüttengaudi diesmal nicht vermiesen.

Allesamt starteten wir freitagnachmittags zum Parkplatz der Vorderen Gnadenalm und stiegen von dort bei dichtem Nebel und Schneetreiben zur SüWie auf.Tags darauf mit Schneeschauern doch etwas bessere Bedingungen. Somit machte sich ein 9er-Team auf den Weg zum Kleinen Pleißlingkeil (2417m). Im oberen Teil des Anstiegs war von Sicht keine Rede mehr! Nur Dank unseres Navis erreichten wir den ungeschmückten Gipfel. Mit einem kurzen Abstecher im Abstieg bot sich das nette Gipfelkreuz am Scheibenkogel (1997m) zum Mitnehmen nur so an.

 

Nach einer kleinen Stärkung auf der Hütte rückte eine kleine Gruppe am Nachmittag gleich nochmals zur Stippvisite auf den Spirzinger (2066m) aus.


Für Sonntag war ja Postkartenwetter angesagt! War es wirklich so? Alle warteten gespannt auf den nächsten Tag. Früh morgens – Blick aus dem Fenster! YEAH – hüpf - spring!!! Das sagt doch alles – Auf geht’s zur nächsten Tour! Heute stand ein stiller Gipfel dieser Region auf dem Programm – der Kesselkopf (2252m). Traumhafte, unverspurte im Sonnenschein glitzernde Winterlandschaft hinterließen prägende Erinnerungen an diese herrliche Tour. Die Berichte samt Bildmaterial dieser Touren werden demnächst online verfügbar sein.

>>> Hüttenzustieg Südwiener Hütte (1801m) <<<

>>> Spirzinger (2066m) <<<

>>>Kleiner Pleißlingkeil<<<

>>> Kesselkopf (2252m) <<<

 

Lg. Wizi, seine Begleiter/innen & ÖAV Gmunden           

14.02.2017

4 Gipfel auf einen Streich

 

Das für heute angekündigte Postkartenwetter sollte doch nicht bergtechnisch ungenutzt bleiben! Also nahm ich mir kurzfristig frei und startete früh morgens ins kleine Örtchen Gaal an der Sonnenseite der Niederen Tauern. Bereits seit längerem liebäugelte ich hier mit einer ausgedehnten, aussichtsreichen Schneeschuhrunde über die Seckauer Alpen-Gipfel Repenstein (1956m), Kleiner Ringkogel (2110m), Großer Ringkogel (2277m) und Pletzen (2345m). Überraschenderweise fehlte aber in dieser Region für eine „Schneeschuhrunde“ die geeignete Schneeauflage! Um die „Watschler“ nicht nur unnötig am Rücken umher zu schleppen deponierte ich sie im Bereich des Repensteins, was natürlich die geplante Runde zunichtemachte. Dennoch eine empfehlenswerte 4-Gipfel-Bergtour, welche ich euch >>>hier<<< gerne vorstellen möchte.

 

Lg. Wizi

11.02.2017

Ein einsamer Doppelgipfel im Toten Gebirge

Warum wird der aussichtsreiche Roßkogel (1928m) eigentlich so selten besucht? Liegt es vielleicht am fehlenden Gipfelkreuz? Keine Ahnung! Ich jedenfalls habe im März 2009 bei meiner Schneeschuhtour aufs Weißhorn (1755m) erstmalig zu diesem imposanten Doppelgipfel hinüber geschaut … und dachte mir damals schon: Da will ich auch rauf!!! Lange hat es gedauert, aber wie sagt man so schön: Berge laufen ja nicht weg. Heute war es endlich soweit! Zuerst steuerte unsere Truppe das Weißhorn, eines der beliebten Winterziele in dieser Region an. Anschließend führte die Route durch unberührte Winterlandschaft über das Steinerne Ghag zum einsamen Roßkogel. Auf dem Retourweg machten wir schlussendlich noch einen Abstecher zum Rauhkogel (1652m). Eine wirklich interessante 3-Gipfel-Tour im Toten Gebirge, welche ich euch >>>hier<<< näher vorstellen möchte.

 

Lg. Die Schneeschuhtruppe

05.02.2017

Eine der schönsten Wintertouren der Steiermark

 

Zwischen Trieben und Admont liegt das Hochplateau der Kaiserau, das vom markanten Kalbling überragt wird. Auf der Hochebene liegt ein kleines Wintersportzentrum, welches sich als optimaler Ausgangspunkt für eine Schi- bzw. Schneeschuhtour auf den aussichtsreichen Lahngangkogel (1778m) anbietet. Der phänomenale Panoramablick reicht über den Dachstein, Grimming bis zu den berühmten Gesäusewänden. Empfehlenswert ist natürlich die Kammüberschreitung mit Einkehrschwung auf der Oberst-Klinke-Hütte. Sollten die Bedingungen einmal nicht ganz optimal sein, so gibt es noch die Variante über die Wagenbänkalm. Wer den Rummel nicht scheut, sollte die Tour am Faschingssamstag unternehmen. Da geht immer die Post ab! Und eine Schneebar gibt’s auch im Gipfelbereich. Details zu einer früheren Tour findet ihr >>>hier<<<.

 

Lg. Angela, Gerda, Gerti, Roland, Stefan & Wizi

21.01.2017

Schlechthin der Klassiker im östlichen Sengsengebirge

 

Die Winterbesteigung des Mayrwipfls (1736m) gehört schlechthin zu den bekanntesten Schi- bzw. Schneeschuhtouren im östlichen Teil des Sengsengebirges. Sie gilt als relativ lawinensicher und kann fast bei jeder Witterung durchgeführt werden. Jedoch bei Postkartenwetter – wie heute - punktet dieses Gipfelziel mit einem phänomenalen Rundumblick auf den Hohen Nock, das Tote Gebirge und das Gesäuse. Obendrein haben Gipfelsammler die Möglichkeit das Brandleck (1725m) und das eher selten besuchte Steyreck (1592m) mitzunehmen. Eine wirklich empfehlenswerte, aber konditionsfordernde Runde. Ein älterer Bericht ist >>>hier<<< bereits online.

 

Lg. Julia, Stefan, Manuel samt Eisbären & Wizi

07.01.2017

Zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert!

 

Der Stubwieswipfel (1786m) gehört zweifelsohne zu den beliebtesten Gipfelzielen der Pyhrn-Priel Region. Seine markante Erscheinung zieht nicht nur unzählige Bergwanderer im Sommer an, sondern ist auch bei Schitourengeher und Schneeschuhwanderer ein überaus beliebtes Gipfelziel. Der Anstieg durch den wildromantischen winterlichen Höllgraben macht diese Tour zu einem unvergesslichen Erlebnis. Ich/wir möchten euch diese Tour >>>hier<<< vorstellen.

 

Lg. Das Schneeschuhteam + Eisbären

04.01.2017

Schnee und Sturm zum Trotze

 

Bereits am Vortag machten wir uns in gemütlicher Runde auf der Dümler Hütte Gedanken über die Möglichkeiten unseres heutigen Ziels. Die Wetterprognosen waren ja mit Schneegestöber und Sturmböen eher als ungemütlich einzustufen. Demnach auch die Tourenziele. Bei der Diskussion in der Runde brachte jemand den Perneckerkogel (1080m) ins Gespräch. Plötzlich ertönte eine Stimme am Nachbartisch: Warum geht ihr nicht auf den aussichtsreicheren Eiskogel (1087m)? Ich erwiderte: Den kenne ich gar nicht. Wo ist denn der? Gleich neben dem Perneckerkogel! AHA! Was macht ihr morgen? Habt ihr Zeit? Nach kurzem Zögern: Ja! Die Entscheidung war gefallen. Pünktlich um halb 9 trafen wir Lisi & Franz und machten uns daraufhin zu fünft auf den Weg zum Parkplatz bei der Ruine Seisenburg, wo die „Mugeltour mit Expeditionscharakter“ startete. Einen Bericht samt Bilder durchs Schneegestöber ist >>>hier<<< verfügbar.

 

Lg. Lisi, Franz, Manu, Stefan, Wizi und die Eisbären Leeloo & Jimmy

02.01.2017

3-Gipfel-Roas über Traunkirchen

 

Die ersten Sonnenstrahlen fielen durchs Schlafzimmerfenster und weckten mich heute sanft. Erneut perfektes Bergwetter. Am ganzen Körper verspürte ich fieberhaft den Gipfeldrang. Ich musste raus! Also wurde rasch gepackt und ab ging die Post. Es sollte eine nicht allzu lange Tour werden. Was fiel mir auf die Schnelle ein? Ach ja, die 3-Gipfel-Roas über Traunkirchen. Lärlkogel (923m), Farnaugupf (1239m) & Geisswand (872m). Eine empfehlenswerte nette Halbtagesrunde, die auch bei Schneelage für einen Bergwanderer gut machbar ist.

 

Lg. Wizi

31.12.2016 & 01.01.2017

 

ALT- und NEUJAHRS –Tour

 

 

Es gibt nichts Feineres als das alte Bergjahr mit Bergfreunden und einem Gläschen Sekt auf einem Gipfel, wie heute die Rote Wand (1872m) gebührend zu verabschieden. Obendrein noch bei Postkartenwetter! Der Einkehrschwung mit Neujahrswünschen bei Theresa, Wolfgang & dem Hüttenteam der Dümler Hütte durfte dabei keinesfalls fehlen. Einfach ein Traumtagerl!

 

 

 

Tags darauf, NEUJAHR: Anhaltendes Hochdruckwetter bescherte uns bei der Tour auf die (Hoch) Wilde (1917m) den genialen Start ins Bergjahr 2017. Bergsteigerherz was willst du mehr?

 

Gutes neues Jahr wünscht Wizi und das ganze Team.

 

26.12.2016

Flucht vorm kalorienreichen Festtagstisch

 

Der weihnachtlichen Völlerei zum Trotze hat sich der Stephanitag bei einigen meiner Bergfreunden und mir schon zum obligatorischen „Weihnachtsbergtag“ gewandelt. Wie schon zur Gewohnheit geworden, stand auch heuer wieder eine Audienz beim Kalmberg-Indianer (Hochkalmberg 1833m) mit einem gemütlichen Einkehrschwung bei Christian auf der Goiserer Hütte am Programm. Fazit: Üppiger Festtagsbraten, Kekse vs. G’schmackige Eiernudeln und obendrauf eine anstrengende Stapferei im unverspurten WEISS in netter Begleitung.

 

Lg. Angela, Judith, Manuel, die 2 Eisbären & Wizi   

 

18.12.2016

Gipfelroas über Scharnstein

 

Über der Marktgemeinde Scharnstein erheben sich einige lohnenswerte Gipfelziele. An vorderster Stelle stehen zweifelsohne die Hochsalm (1405m) und der Windhagkogel (1334m). Abseits der abgelutschten Pfade gibt es für Gipfelsammler und Abenteurer jedoch auch einsame Gipfeln wie Hohe Mauer (1174m) und Scharnsteiner Spitze (1133m) zu ersteigen. Für Liebhaber unmarkierter Steige lassen sich alle 4 Gipfeln von Tießenbach aus zu einer tollen, aber langen Runde kombinieren. Eine Routenbeschreibung der „Scharnsteinrunde“ findet ihr >>>hier<<<.

 

Lg. Judith, Julia, Stefan, Manuel & Wizi

04.12.2016

Gipfelrast über der Nebeldecke

 

Die Tage werden kürzer, eine hartnäckige Nebeldecke hängt über den Tälern und verhindert den wärmenden Sonnenstrahlen das Durchdringen. Kurz und bündig: Das „Depriwetter“ hat Hochsaison. Oben hui, unten pfui… also rauf auf die Berge! Zusammen mit 5 Bergfreunden und 2 konditionsstarke „Eisbären“ stattete ich an diesem Traumtag der Zeiritzkampel (2125m) einen Besuch ab. Dabei führte unsere Route bei besten Bedingungen von Wald am Schoberpaß über das Hinkareck (1932m) & das Antonikreuz auf die markante Erhebung der Eisenerzer Alpen. Der geringe Neuschneezuwachs gestaltete sich als äußerst gut begehbar. Nur auf den letzten Metern des ausgesetzten Grates zum Gipfelkreuz war Vorsicht geboten! Anschließend genossen wir bei angenehmen Temperaturen am Vorgipfel die letzten Sonnenstrahlen des Tages. Eine wunderschöne, jedoch lange Tour mit Nachahmungsempfehlung! Tourendetails findet ihr bereits in meinem Archiv. Einige Schnappschüsse des heutigen Bergabenteuer gibt‘s >>>hier<<<.

 

Lg. Angela, Gerti, Julia, Manuel, Stefan, Wizi und die beiden „Eisbären“ Leeloo & Jimmy

20. & 26.11.2016

Viiiiele 2beiner + 2 4beiner „OnTour“ in der Steiermark

 

Die letzten beiden Wochenenden standen ganz im Zeichen altbewährter Gipfelziele, welche eigentlich zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert sind. Die Runde Gr. & Kl. Maiereck (1764m & 1594m) des vergangenen Wochenendes entpuppte sich im Nachhinein als eine ausgiebige 18 km lange Bergwanderung in den Steirischen Eisenwurzen. Im Gegensatz zur Schneestapferei

von letzter Woche, hatte sich die Schneegrenze bereits wieder weit nach oben geschoben. Der bitterkalte Föhnsturm … und das einzigarte Wolkenspiel sorgten wieder einmal für ein besonderes Bergerlebnis.

Dieses WE stand der Klassiker Dürrenschöberl (1737m) am Programm. Abgerundet wurde die Tour mit Weitermarsch über Spießkogel (1675m), Hubereck (1455m) zum Aberlkogel (1404m), von dem es anschließend einen alten Steig suchend, weglos über Stock und Stein ins Tal abwärts ging. Eine wildromantische, abenteuerliche und laaaange Runde oberhalb Rottenmanns.

 

Lg. Die Bergfreunde

13.11.2016

Pulverschneestapfen im Toten Gebirge

 

Die Bewurzkoppe (1991m) zählt zu den einsamen Gipfelzielen des Toten Gebirges, denn die meisten Alpinisten lassen diesen Gipfel links liegen und erstürmen lieber den um 23m höheren Angerkogel. Also machten wir uns dieses Wochenende auf zu einer Erkundungstour. Angekommen auf der Pyhrnpasshöhe stellte sich die Frage: Schneeschuhe – ja oder nein? No risk no


fun - Bei dem Pulverschnee steigt man ohnehin bis zum Boden durch! Gemütlich starteten wir Richtung Hintersteineralm, dann durch den Gschwandgraben bis zur Alplhütte höher. Die Sicht war zwar ziemlich eingeschränkt, der 40 bis 50cm frisch gefallene Pulverschnee aber bestens zum Stapfen. So wühlten wir uns durch den tiefverschneiten Winterwald Richtung Bewurzkoppe. Schlussendlich hatte sich unsere Gruppe kurz vorm Gipfel irgendwie verhaspelt und blieb im Latschengebüsch stecken. Es half alles nichts, auch die Zeit rannte uns förmlich davon und zwang uns letztendlich zu Umkehr. Keine Angst – Wir kommen wieder!

 

Lg. Angela, Gabi, Julia, Vesna, Heli, Stefan & Wizi

05.11.2016

Ganz im Schatten des Nock

 

Der Hohe Nock zählt zweifelsohne zu den begehrtesten Gipfelzielen des gesamten Sengsengebirges. Hagler (1669m) & Gamsplan (1902m), die beiden südlich vorgelagerten Gipfel stehen dabei zu Unrecht im Schatten der höchsten Sengsengebirgs-Erhebung, denn in punkto Aussicht stehen sie eigentlich um nichts nach. Obendrein hat man hier sogar den Vorteil abseits der Massen zu sein und den Panoramablick meist für sich alleine zu haben! Und wenn man dennoch wen trifft, dann sind es vorwiegend Einheimische & Liebhaber einsamer Pfade. Beide traumhaften Aussichtsberge sind auch bei geringer Schneelage gut machbar und bereits in meinem Repertoire zu finden.

 

Lg. Angela, Gabi, Gerda, Gerti, Julia, Heinz, Karl, Stefan & Wizi

01.11.2016

Die beiden höchsten Gipfel von Burgenland „by fair means“

 

Der Geschriebenstein (884m) zählt neben Großglockner (3798m), Großvenediger (3666m), Piz Buin (3312m), Dachstein (2995m), Hochschneeberg (2076m) & dem Hermannskogel (542m) zu den „Seven-Summits-Gipfel“ von Österreich. Die höheren Gipfelziele hatte ich ohnehin schon seit längerem in der Tasche, jedoch im Jahr 2016 ermöglichte der Zufall die Besteigung aller 7 Gipfel innerhalb eines Jahres. Somit mussten aber auch die kleineren Mugerl der östlichen Bundesländer her. Gesagt getan! Im Zuge einer beruflich bedingten Dienstreise nach Wien nutzte ich Anfang Oktober trotz strömenden Regens die Gelegenheit für eine Stippvisite am Hermannskogel (542m). Nun fehlte nur mehr das „Burgenländer-Dach“, der heute letztendlich mit einem Kurzurlaub ebenfalls abgehakt werden konnte. In Verbindung mit dem Großen Hirschenstein (862m), dem zweithöchsten des Burgenlands und „by fair means“ ab Rechnitz wartet die Runde mit etwa 700 Höhenmeter und 21 km Streckenlänge auf. Einen Bericht des „burgenländischen Höhenbergsteigen“ :-) gibt’s >>>hier<<<.

 

Lg. Wizi

30.10.2016

Gipfelsammeln in den Chiemgauer Alpen

 

Die Kammtour vom Hochstaufen, Mittelsatufen, Zennokopf, Zwiesel zum Gamsknogel zählt in dieser Region wohl zu den spannendsten und sportlichsten. Heute möchten wir euch aber nur den etwas luftigen Teil zwischen der höchsten Erhebung des Hinterstaufens, dem Zwiesel (1782) via Zwieselalm und Zennokopf (1756m) zum Gamsknogel (1750m), welche sich ebenfalls in einer netten Runde verpacken lässt, >>>hier<<< vorstellen.

 

Lg. Angela, Vesna, Heli, Roland & Wizi

22.10.2016

Gipfelhopping in der Osterhorngruppe

 

Die Genneralm mit den bewirtschafteten urigen Leit’n Alm, Posch’n Hütte und Reithütte verdankt ihren zunehmenden Beliebtheitsgrad unter Ausflüglern und Bergfreunden nicht nur dem reizvollen Landschaftsbild, sondern auch der guten Erreichbarkeit über eine mautpflichtigen Forststraße und einem schattigem Almanstieg. Oberhalb dieser Alm thronen eine Menge aussichtsreicher Gipfelziele wie Hoher Zinken, Holzeck, Gennerhorn, Gruberhorn, Dürlstein, Hoher First und Hochwieskopf, welche sich einige davon wunderbar zu einer Runde kombinieren lassen. Genauso eine interessante Kammwanderung für Gipfelsammler möchten wir euch heute >>> hier<<< vorstellen. Gerade jetzt in der Übergangszeit wo Frau Holle die hohen Bergspitzen weiß ummantelt, erlangen Gipfelziele unter der 2000er Marke wiederum unsere Aufmerksamkeit. Aber eines sei gesagt: Auch hier sollte man keineswegs die Verhältnisse unterschätzen!

 

Lg. Angela, Gerda, Gerti, Vesna, Hans, Heli & Wizi

09.10.2016

Frau Holle werkelt schon gewaltig in höheren Lagen

 

Das faszinierende Naturschauspiel des Spätherbstes ist bereits in vollem Gange! Einstweilen im Tal das satte Grün dem „Indian Summer“ weicht, schüttelt Frau Holle bereits eifrig die Bergspitzen ein. Das Wetterfenster des heutigen Sonntags wurde selbstverständlich gleich für einen Ausflug in die weiße Pracht genutzt. Das erste Stapfen im frischgefallenen 

Schnee bereitete uns jedenfalls einen Riiiiiiiiesenspaß. Immerhin reden wir hier von etwa 30 cm!

 

Am Retourweg vom Rinnerkogel (2012m) konnten wir sogar unsere eigene maßgeschneiderte Schneefrau formen. Und obendrein gab’s für uns auf der Rinnerhütte als „offiziell letzte Gäste“ vor dem Hüttenschluss noch eine Gratisrunde.

 

Lg. Judith, Heli & Wizi

01.10.2016

Auf‘s höchste niederösterreichische Dach

 

Das Klosterwappen am Hochschneeberg ist mit seinen 2.076 Metern die höchste Erhebung Niederösterreichs. An schönen Tagen reicht der Blick von der stark frequentierten Hochfläche des östlichen 2000er‘s bis nach Wien, zum Neusiedlersee und zu den Gesäuse-Bergen. Neben der „Light-Version“ mit der Zahnradbahn gibt es unzählige interessante Anstiege auf das niederösterreichische Dach. Der „Nandlgrat“, die nördliche Begrenzung der Breiten Ries, bietet einen landschaftlich außerordentlich schönen Aufstieg über einen felsdurchsetzten Kammrücken. In Verbindung mit dem Fadensteig im Abstieg ergibt sich eine überaus empfehlenswerte Runde, welche wir euch >>>hier<<< vorstellen möchten.

 

Lg. Angela, Julia, Stefan & Wizi 

24.-25.09.2016

Postkartenwetter am höchsten "Vorarlberger"

 

Die für den ÖAV Gmunden Mitte August ausgeschriebene Hochtour auf den Gr. Piz Buin (3312m) musste ich aufgrund eines Wetterumsturzes leider canceln. Doch schon damals hatte ich angekündigt: Ich werde sie im engen Kreise nachholen. Gesagt, getan! Dieses Wochenende waren die Bedingungen einfach perfekt … und 8 Bergfreunde folgten meinem Aufruf. Bei angenehmen Temperaturen, beinahe Windstille und azurblauem Himmel konnten wir uns am Vorarlberger „Seven-Summits-Gipfel“ die Hände schütteln und gratulieren. Ein Kurzbericht samt Bildmaterial ist >>>hier<<< online.

 

Lg. Angela, Gerti, Franz, Helmut, Markus, Michael, Thomas & Wizi

22.09.2016

Auf die höchste Erhebung des Vöcklabrucker Bezirks

 

Jetzt werdet ihr euch sicherlich fragen, wie ich auf so etwas komme? Ganz ehrlich – ich hatte auch keine Ahnung um welchen Gipfel es sich hier handelte! Geocacher-Experten Willi & Karin von den Naturfreunden Wels hatten mich zu einem Geocaching-Crashkurs auf den Grünalmkogel (1821m) eingeladen. Meine Bergkollegin Angela ließ sich die Gelegenheit natürlich auch nicht entgehen und hängte sich ans Schlepptau. Dabei wurde die Aufstiegsroute via den mir unbekannten und unmarkierten „Hirschluckensteig“ zum Gipfel gewählt. Über den „zaaaachen“ Pfaffengraben führte die interessante Runde weiter zum Jagerköpfl (1668m), Brunnkogel (1708m) und den „Schafluckensteig“ zurück zum Ausgangspunkt. Alles in allem eine interessante und lehrreiche Rundtour in netter Begleitung … und meine ersten 3 Caches!!!

Der dazugehörige bildliche Bericht ist >>>hier<<< zum Nachverfolgen veröffentlicht.

 

Lg. Angela, Karin, Willi & Wizi

03.-04.09.2016

„Venediger Eiskrone“ light!

 

Die bekannte und überaus begehrte „Venediger Eiskrone“ stand an diesem Wochenende im Programmheft des ÖAV Gmunden. Leider prognostizierten die Innsbrucker Wetterexperten ab den Mittagstunden des Gipfeltages eine herankommende Kaltfront. „No risk, no fun! – dachten sich 21 zusammengewürfelte begeisterte Hochtourenfreunde und versuchten dennoch ihr Glück. Die Sonne brannte erbarmungslos vom Himmel! Genauso kann man den Hüttenzustieg zur Neuen Prager Hütte via „Gletscherweg Innergschlöss“ beschreiben. Tags darauf, pünktlich um 6.00 Uhr marschierte die Riesengruppe unterhalb des „Niederen Zauns“ über den „Blockwerk-Steig“ zum Ansatz des Schlattenkees. Angeseilt in 4 Seilschaften führte die Route durch die beeindruckende Gletscherwelt direkt zum Kleinvenediger (3471m), Großvenediger (3666m), weiter zum Hohen Aderl (3506m) und schlussendlich noch auf das Rainerhorn (3559m). Die Wolken dichteten sich zunehmend, sodass wir uns zum Abstieg entschieden und die Schwarze Wand (3506m) cancelten. Richtige Entscheidung! Denn es begann nach dem Abseilen bereits zum Graupeln und Blitz & Donner begleiteten uns die letzten Meter zurück zur Hütte. Ein darauffolgendes Wetterfenster sorgte noch für einen trockenen Abstieg. Fazit: Ein tolles Wochenende in einer beeindruckenden Gletscherwelt, welches bis auf die letzte Minute ausgekostet wurde. DANK und GRATULATION an dieser Stelle an alle Teilnehmer.

Bericht samt Bilder der lässigen Tour gibt's >>>hier<<< zum Nachlesen.

 

Lg. Wizi

27.-28.08.2016

„Brutzelwetter“ am Weg zum oberösterreichisch/steirischen Dach

 

Genauso wie der Triglav für slowenische Bergfexe einfach ein MUSS darstellt, gehört die Besteigung des Hohen Dachsteins für uns oberösterreichische Bergsteiger zweifelsohne zu den Höhenpunkten des Bergsteigerlebens. Auch wenn er nur mit 2995 Meter zum Himmel ragt, redet man vom heimlichen 3000er der Bundesländer Oberösterreich und Steiermark. Für den Einen der 10köpfigen Gruppe war es heute eine neuerliche Besteigung, für den Anderen überhaupt die erste Tour in solch Höhe und für andere wiederum die Erstbesteigung. EGAL, der Hohe Dachstein ist immer eine Empfehlung wert! Aufgrund des stabilen Hochdruckwetter war der „Bahnhof der Alpen“, wie die Adamekhütte liebevoll genannt wird völlig ausgebucht und unsere Schlafplätze äußerst fraglich. Jedoch durch die Bemühungen des Hüttenteams konnten wir uns schlussendlich über das „Jugendlager“ erfreuen und einem perfekten Dachstein-Abenteuer der Sonderklasse im Freundeskreis stand nichts mehr im Wege. Ein Kurzbericht mit Bildern ist >>>hier<<< online.

 

Lg. Daniela, Gabi, Gerda, Julia, Heinz, Karl, Nick, Sebastian, Stefan & Wizi

22.-25.08.2016

Gschnitzer Tribulaun
Gschnitzer Tribulaun

Vom Tribulaunhaus bis zur Innsbrucker Hütte

 

Aufgeschnürlt an der Grenze zwischen Österreich und Italien stehen einige interessante Gipfelziele entlang des Tiroler- und Stubaier Höhenweges, mit denen ich schon seit längerer Zeit geliebäugelt habe. Zur Umsetzung dieses Projektes eignete sich natürlich die stabile Wetterlage der kommenden Tage bestens. Also startete ich am Montag früh mit meiner Bergkollegin Babsi ins Wipptal nach Tirol. Gleich nach der Ankunft stiegen wir beide vom gebührenpflichtigen Parkplatz beim GH Feuerstein zum Tribulaunhaus und weiter zum Gipfel des Gschnitzer Tribulaun (2946m) auf. Nächsten Morgen trennten sich aber unsere Wege. Einstweilen Babsi wieder planmäßig

Weißwand
Weißwand

über die Gargglerin (2470m) abstieg, führte meine Runde über die Pflerscher Scharte zur Tribulaunhütte auf die Südtiroler Seite. Von dort ging es dann weiter über den Hohen Zahn (2924m) und einen Abstecher zum Gipfel der Weißwand (3017m) zur Magdeburger Hütte. Vor dem abendlichen Hüttenleben stand jedoch noch ein Besuch auf der Schneespitze (3178m) am Programm. Die 3. Etappe führte mich am nächsten Morgen über die

Bremer Hütte
Bremer Hütte

Fernerschrofen zur benachbarten Bremer Hütte. Schon aus der Ferne begrüßte mich bereits mein heutiges Nachmittagsziel – die Innere Wetterspitze (3053m). Am 4. Tag setzte ich die Hüttenrunde zur Innsbrucker Hütte fort. Mein nächstes Gipfelziel – der Habicht (3277m). Aufgrund der enormen Hitze – ich kannte ihn ja schon – schenkte ich mir diesen Gipfel und stieg einen Tag früher als geplant ins Tal abwärts zum Ausgangspunkt. Immerhin 47 km und 5500 Hm bei schweißtreibenden Temperaturen. Bericht samt Fotos sind nun >>>hier<<< zum Nachverfolgen.

 

Lg. Wizi

20.08.2016

Unterwegs in der Hochschwab-Urlandschaft

 

Die heutige vorgestellte Route auf den Großen Griesstein (2023m) ist relativ abgeschieden sowie weitläufig und landschaftlich großartig. Der Steig wird zwar in vielen topografischen Werken noch als markierter ÖAV Weg geführt, doch wurde er schon vor Jahren aufgelassen und ist nicht mehr beschildert. Aufgrund der roten Punkte ist der gut ausgetretene Pfad dennoch gut lesbar. Das schon von weitem sichtbare Gipfelkreuz wurde von Mitgliedern der Bergrettungs-Ortsstelle Wildalpen im Jahr 1986 errichtet. Wer nach dieser Bergtour noch genug Kraft in den Wadl’n hat kann die Runde mit einem Abstecher zum Teufelssee ausdehnen. Immerhin kommen aber dann ca. 28 km Wegstrecke und etwa 2000 Hm im Aufstieg zusammen. Ich darf euch diese empfehlenswerte Runde >>>hier<<< vorstellen.

 

Lg. Angela & Wizi

13.-14.08.2016

Similaun – zweifelsohne der beliebteste „Eisriese“ der Ötztaler Alpen

 

Dieser mächtige Gletscherdorn ist einer der stolzesten und gleichzeitig am meisten bestiegene Gipfel der Ötztaler Alpen. Seine Schauseite ist ohne Zweifel seine überfirnte Nordwand, einst ein begehrter und makelloser Eisanstieg. Vom allgemeinen Gletscherschwund werden seit Jahren aber auch die hochgelegenen Eis- und Firnwände nicht verschont, und so hat auch die 400 m hohe Similaun-Nordwand viel von ihrer einstigen Pracht eingebüßt. Dennoch zählt er heute noch immer zu den „Modebergen Österreichs“. An diesem Wochenende stand der 3606m hohe Modeberg am Programm des ÖAV Gmunden. Die Anmeldeliste war rasch voll, einige sogar auf der Warteliste und ein Aufstocken auf der Similaunhütte leider nicht mehr möglich. Letztendlich reisten 17 begeisterte Hochtourenfreunde nach Vent und stiegen am Samstag zur Hütte auf. Bereits von der Terrasse bot sich ein beeindruckender Blick auf den mächtigen Ötztaler Eisriesen. Tags darauf konnten sich alle Teilnehmer mit freudigen Gesicht und Postkartenwetter am Gipfel die Hände schütteln und sich zur erfolgreichen Besteigung gratulieren. Während eine Gruppe anschließend noch die „Ötzi-Fundstelle“ unterhalb der Fineilspitze aufsuchte, erstürmte eine 8köpfige „Speedtruppe“ noch den 3514m hohen Gipfel. Gratulation an dieser Stelle nochmals an alle Teilnehmer der Hochtour! Ein kurzer Bericht samt Fotomaterial könnt ihr >>>hier<<< nachverfolgen.

 

Lg. Wizi

Hallo Bergfexe!

 

Es gibt Bilder, die kann man nicht einfach so irgendwo auf der Festplatte verschwinden lassen! NEIN, ich möchte diese tollen Impressionen unserer abendlichen Ausflüge gerne mit euch teilen. Vielleicht können wir euch damit vom „Afterwork-Couching“ wachrütteln und euch den nötigen Elan zum Nachahmen geben. Lehnt euch zurück und genießt sie. Viel Spaß jetzt beim Schmöckern! >>>zu den Bildern.

 

Lg. 3amBERG